Pech beim ersten IMSA Endurance Auftritt + zweimal VRSE

Letzte Woche fuhren Alex und Nils am Samstagabend das VRSE Rennen auf Road America. Nach dem Alex von P35 ins Rennen ging und auch ein paar Plätze gewinnen konnte hat uns das Pech wieder getroffen. Das Pech war hier dieses Mal in Gestalt eines Lamborghini unterwegs, der uns in Kurve 3 bei einem unnötigen Rejoin ohne Rücksicht auf Verluste voll getroffen hat. Dieses Manöver warf uns bis auf den letzten Platz zurück. Alex fuhr den Stint noch zu Ende und übergab dann an Nils. Dieser startete eine Aufholjagd, womit wir es am Ende immerhin noch in die Top 20 schafften. Hier wäre definitiv mehr drin gewesen.


Am Samstagmorgen gingen wir zum ersten Mal in der IMSA Endurance Series an den Start. Nach einem starken Qualifying auf dem Daytona International Speedway waren unsere Fahrer Nils und Alex zuversichtlich was eine Top-Position anging. Nach einem guten Start konnte Nils sogar kurz die Führung übernehmen bis er sich, in der Bus Stop eine SlowDown holte und so auf P3 zurückfiel. Die Bus Stop wurde uns ein paar Runden wieder zum Verhängnis. Ein total bescheuerte Move von einem aus der Konkurrenz fahrenden LMP2 zwang Nils auf die Wiese wo sich unser Lamborghini drehte. Die Autos hinter uns schienen dann gelbe Flaggen oder Warnungen seitens ihres Spotters zu ignorieren. Obwohl Nils das Auto nicht bewegte und wir genug Abstand nach hinten hatten, schafften es zwei Autos trotzdem uns zu treffen. Ein Treffer ging dann voll auf die Achse, womit wir dann gezwungen waren eine Required Repair zu nehmen. Jetzt hieß es einfach nur noch durchfahren und hoffen. Nils und Alex fuhren ihre Stints sauber zu Ende und konnten sich noch bis auf P6 verbessern.

Sonntagabend entschieden sich Marco und Nils spontan das VRSE Rennen in angriff zu nehmen, also ging es mit unserem Audi R8 ins Land der aufgehenden Sonne auf den Tsukuba Circuit. Das Qualifying beendete Nils nur auf Platz 14. Der Start wurde von Marco übernommen, der ordentlich mit der Konkurrenz zu kämpfen hatte und das kann man wörtlich nehmen. Schon nach wenigen Runden standen wir durch Kontakte kurz vor der Drivetrough. Trotz allem konnten wir uns bis auf Platz 6 nach vorne arbeiten bis Marco ein Fehler in Kurve 1 passierte. Da die Strecke sehr klein ist und man bei 50 Autos Dauerverkehr hat, dauerte es gefühlt eine Ewigkeit bis wir wieder auf die Strecke konnten. Nach dem Vorfall stand der Fahrerwechsel und eine Runde später die Drivetrough auf dem Programm, die wir dann leider nehmen mussten. Nils konnte dann gut im Verkehr mitschwimmen und von dem frühen Boxenstopp profitieren. Die Freude über die gewonnenen Plätze hielt aber nicht lange. In der letzten Kurve rollte ein Konkurrent genau vor unseren Audi, Nils hatte keine Chance zu reagieren und so mussten wir auch in diesem Rennen eine Required Repair nehmen. Am Ende hieß es dann einfach nur noch durchfahren und hoffen. Das Rennen beendeten Marco und Nils dann auf einem enttäuschenden Platz 26.

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